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Gardening / HOME&ENTERTAINING

JOY OF GARDENING – Gartenarbeit ist gut für die Seele

Einen Garten zu pflegen bedeutet gut zu sich selbst zu sein und für seine Seele zu sorgen. Wir arbeiten mit den Händen, ebenso wie beim Kochen, Stricken oder anderen kreativen Tätigkeiten. Durch die Konzentration auf das Tun kommt man leichter in einen Flow und entspannen dadurch mental. Die Sonne im Gesicht und die Hände in der Erde entspannen uns  und senken somit unser Stresslevel. Gartenarbeit ist eine Pause vom hektischen Leben. Einst hatte ich einen Gärtner, nun nehme ich mir die Zeit zum Gärtnern. Nicht weil ich es muss, sondern weil ich es will. Am meisten Spaß macht natürlich die gestalterische Gartenarbeit, aber Rasen mähen ist auch überraschend befriedigend.

Der Garten als therapeutische Umgebung.

Im Garten fühlen wir uns sicher. Er ist ein abgeschlossener Ort an dem wir uns sicher und geborgen fühlen.

Es gibt Momente, in denen alle Ängste und Mühen in der unendlichen Ruhe der Natur besänftigt werden.

Hernry David Thoreau

Im Garten hat man nicht alles unter Kontrolle.

Das lernt man bald. Manches klappt nicht, was man sich an Blumen- und Pflanzenprojekten vorgenommen hat. Manche Pflanzengedeihen wunderbar und andere sterben ab.

Gärten sind Kunstwerke, die sich der Kontrolle durch ihre Schöpfer entziehen.

Abderrazak Benchaabane

Gartenarbeit bietet eine Perspektive.

Vieles in unserer Leben hat sich in den letzten Jahren verändert, aber eines ist sicher: die Freude am Erwachen und Wachsen der Pflanzen im Frühling. Der Garten bietet auch das Gefühl von Kontinuität: eine Jahreszeit folgt der Nächsten und in jedem Frühjahr fühlt man sich so voller Tatendrang und Energie, dass man vor Glück springen möchte. Der Garten stimuliert somit die Produktion von Dopamin, der für Motivation sorgt und uns in Bewegung bringt. Man fühlt sich lebendig und wie groß der Garten ist, spielt keine Rolle. Ein kleines Pflänzchen am Fensterbrett kann ebenso viel Freude spenden, wie ein englischer Garten.

Der Garten macht uns langsamer.

Wir möchten ständig möglichst viel in unser Zeitbudget hineinpacken. Idealerweise macht man gleich mehrere Dinge gleichzeitig. Mittlerweile empfindet man diese „Multitaskinggabe“ aber eher als Belastung. Der zyklische Aspekt des Gartens schenkt uns Ruhe und bringt mehr Natur in unser Leben.

Wir haben unseren Moment, blühen auf und kehren dann zurück in die Erde.

Sue Stuart-Smith

Stadt gegen Land.

Es tut sehr gut, von Zeit zu Zeit unserem domestizierten Leben zu entfliehen und in natürlicher Umgebung Freiheit zu atmen. In meinem Garten möchte ich das leicht Verwilderte, eine kultivierte Wildnis, aber ist das nicht ein Oxymoron?

Quelle:
„Vom Wachsen und Werden: Wie wir beim Gärtnern zu uns finden“ von Sue Stuart-Smith
„THE KINFOLK GARDEN – Mit der Natur Leben“ von John Burns
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About Author

Mama von Zoe, Liv und Vito, Betriebswirtin, CEO & Founder von A SPOON DAILY und VAN BEREN

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